9. Motivierende Aufgaben für Teams

Teams werden oft um Prozesse herum gebildet. Die Schnur auf die als Perlen die Teammitglieder gefädelt sind, ist die Aufgabe. Wie muss eine Aufgabe für Teams gestaltet sein, damit diese motiviert? Die wichtigsten Ansatzpunkte folgen kompakt in diesem Kapitel.

Im Prinzip gilt bei Teams einiges, was auch für einzelne Personen gilt (z.B. Hackman & Oldham, 1980). Arbeitspsychologische Forschung zeigt einige zentrale Aspekte, die in der Regel günstig für die Motivation sind (vgl. Fried & Ferris, 1987). Diese sind in nachfolgender Abbildung zusammengefasst.

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Abbildung: Motivierende Gestaltung von Aufgaben für Teams

Rückmeldung

Motivierende Arbeitsziele

Autonomie und Eigenverantwortung

Bedeutsamkeit der Aufgabe

Ganzheitlichkeit der Tätigkeit

Abwechslung in der Tätigkeit

Insgesamt ist durch diese Maßnahmen der psychologischen Arbeitsgestaltung von nützlichen Effekten auszugehen, wie etwa gesteigertem Zusammenhalt im Team, höherer Zufriedenheit und Arbeitsleistung und niedrigeren Fehlzeiten und Fluktuationsraten.

Praxistipps

Grob kann man bei Teams zwischen zwei Aspekten von Aufgaben unterscheiden: Dem Treffen von Entscheidungen und der konkreten Umsetzung. Bisher stand im Text die konkrete Umsetzung im Vordergrund. Während der Erledigung von Aufgaben müssen Teams allerdings auch permanent Entscheidungen treffen. Bei manchen Teams steht zudem sogar generell die Entscheidungsfindung im Vordergrund der Tätigkeit.

In welchen Fällen man bei Entscheidungen überhaupt auf Teams zurückgreifen sollte und wie man das Entscheidungsverhalten von Teams verbessern kann, das zeigt das nächste Kapitel.