Forschungsdaten: Qualität sichern und bewerten

Wer als Wirtschaftspsychologe arbeitet, hat es immer auch mit Daten zu tun. Sei es, dass er um Einschätzung zu vorhandenen Daten gefragt wird, mit vorhandene Daten als scheinbare Wahrheit konfrontiert wird oder eigene Daten erhoben und ausgewertet hat. Bei geplanten Studien gilt es die Datenqualität sicherzustellen. Vorhandene Ergebnisse gilt es richtig zu deuten und zu interpretieren.

Typische Daten in der Praxis sind beispielsweise:

  • Ergebnisse von Mitarbeiterbefragungen
  • Ergebnisse von Tests bei Bewerbern
  • Verhaltensdaten und andere Beobachtungsdaten von Mitarbeitern (etwa Zeitdauer von Arbeitsprozessen, Fehlzeiten oder Fehlerraten)
  • Ergebnisse von Kundenbefragungen
  • Marktforschungsdaten verschiedenster Natur
  • Daten aus Marketing und Vertreib

Bei all diesen Daten geht es darum, bevor diese erhoben werden, die Qualität und Interpretierbarkeit sicher zu stellen – oder nachdem diese erhoben wurden, die Qualität und Interpretierbarkeit zu beurteilen. Davon handelt dieser Text. Er schildert im Detail, welche Gütekriterien an Daten erfüllen sollten, wie diese Gütekriterien erfasst und sicher gestellt werden können, welche Probleme für die Qualität von Daten bestehen und wie man mit diesen Problemen erfolgreich umgeht.