10. Fazit: Erkenntnisse zur Interpretation von Forschungsergebnissen

Was sind die wesentlichen Erkenntnisse zur Interpretation von Forschungsergebnissen zu Mitarbeitern und Kunden? Wirtschaftspsychologie ist eine empirische Wissenschaft und auch in der Praxis sind Wirtschaftspsychologen immer mit Daten konfrontiert. Meist sind dies Daten zu Mitarbeitern, Kunden oder Konsumenten. Es gilt die Qualität vorhandener Forschungsergebnisse zu bewerten und die Qualität neu zu gewinnender Ergebnisse im gesamten Forschungsprozess zu sichern. Dabei sind folgende Erkenntnisse zentral:

Forschungsergebnisse sind bewertbar – mit Gütekriterien.

Forschungsergebnisse sollten möglichst Unabhängig von den Forschern sein.

Ergebnisse sollten aus möglichst genauen Messungen entstehen.

Präzision ist schön – aber bitte das richtige messen.

Gütekriterien sollten als Komplettpaket betrachtet werden.

Eine Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied.

Schlechte Interviewer – schlechte Daten.

Rote Karte für schlechtes Teilnehmerverhalten.

Qualität ist schön, muss aber finanzierbar sein.

Die Verzerrungen und unerwünschten Einflüsse auf Daten sind vielfältig, wer sich einfach auf die oberflächlichen Ergebnisse verlässt, trifft schlechte Entscheidungen. Es gibt also allen Grund mit der “psychologischen Brille” hinter Forschungsergebnisse zu blicken, Forschungsergebnisse zu Mitarbeitern und Kunden richtig zu interpretieren. Mit den in diesem Text gezeigten Fehlerquellen können Führungskräfte die richtigen Fragen zu Forschungsberichten stellen und hinter die Oberfläche von Ergebnissen blicken.