Wirtschaftspsychologie

Angebote sind technisch zunehmend gleichwertig und austauschbar – immer mehr Unternehmen beherrschen die erforderlichen Technologien und Prozesse. Die Wettbewerbsvorteile der Zukunft liegen daher an einem für viele noch ungewohnten Ort: Im Kopf von Menschen wie Kunden, Mitarbeitern oder Investoren. Hier besteht immenses Potential für Unternehmen. Noch ist beispielsweise ein Großteil der Mitarbeiter nicht wirklich motiviert – und viele Unternehmen stehen relativ hilflos und passiv vor diesem Phänomen. Noch befördern viele Unternehmen systematisch die falschen Personen in Führungspositionen – und kaum ein Unternehmen fasst dieses Thema wirklich konsequent an. Noch können die wenigsten Unternehmen mit den Emotionen ihrer Kunden und Mitarbeiter erfolgreich umgehen – und die wenigen, die es können, sichern sich den Markt.

Genau hier setzt dieser Text an. Er stellt Wirtschaftspsychologie als Wissenschaft vor und gibt eine kompakte Einführung.

Leser erfahren:

  • Was Wirtschaftspsychologie genau ist: Definition und Bedeutung.
  • In welchen typischen Berufsfeldern Wirtschaftspsychologen arbeiten.
  • Warum gesunder Menschenverstand und Alltagspsychologie nicht reichen, um die Herausforderungen im Umgang mit Menschen erfolgreich zu meistern.
  • Wie Annahmen über andere Menschen eine Dynamik entfalten, die sie zur Realtität werden lässt.
  • Weshalb das Menschenbild der klassischen Ökonomie dem erfolgreichen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Bürgern geschadet hat und weiter schadet.
  • Wie rational Menschen wirklich entscheiden.
  • Was Manipulation ist und wie und warum Menschen leicht manipulierbar sind.
  • Wie Psychologie als Wissenschaft aufgebaut ist.
  • Warum Angewandte Psychologie notwendig ist.
  • Welche Nachbarwissenschaften das Denken in der Wirtschaftspsychologie befruchten.
  • Aus welchen Ursprüngen sich Wirtschaftspsychologie entwickelt hat.

Los geht es mit einem Kapitel zu Definition und Inhalten der Wirtschaftspsychologie.