27. Fazit: Erkenntnisse zu Teams

Teams werden immer häufiger eingesetzt und sind daher ein Thema mit zunehmender Bedeutung. Daher haben Teams und Teamarbeit viel Aufmerksamkeit in der wirtschaftspsychologischen Forschung bekommen. Entsprechend umfangreich sind die Erkenntnisse, die dieser Fachtext zusammenfasst.

Teams werden immer wichtiger.

Teams sind nicht immer die Lösung.

Die Realität zählt.

Teamleistung ist nicht selbstverständlich.

Teams können theoretisch gut entscheiden – sie tun es aber in der Praxis nicht.

Weniger ist mehr.

Vielfalt ist bei Teams zweischneidig.

Es gibt Teamkompetenzen.

Teammitglieder sollten auch nach Persönlichkeit ausgewählt werden.

Normen regulieren das Verhalten im Team – sie sollten nicht sich selbst überlassen werden.

Teams gehören in die Leistungsphase.

Konflikt ist nicht immer schädlich.

Mit unerwünschtem Konflikt kann man erfolgreich umgehen.

Als Abschluss lässt sich festhalten, dass Teamarbeit weiter zunehmen wird. Die einzelne Arbeit meist gering-qualifizierter Mitarbeiter ist zunehmend durch Automatisierung und Globalisierung aus den westlichen Industrienationen verschwunden. Wer hier noch Arbeit hat, wird meist im Team arbeiten. In Teams ist positive Synergie möglich, so dass eins und eins wirklich drei ergibt – meist gibt es aber sogar negative Synergie und eins plus eins ist dann leider oft nur anderthalb in Teams. Unternehmen sollten sich daher genau überlegen, wie sie ihre Teams wirklich leistungsfähig bekommen, damit der einzelne entfesselt wird. Auf diesem Weg ist die wissenschaftliche Basis entscheidend, damit Ideologie durch Fakten ersetzt wird und Maßnahmen wirklich wie gewünscht wirken.